DOPPELWANDIGER EDELSTAHLSCHORNSTEIN

Mit hochwertigem Isoliermaterial ausgestatteter doppelwandiger Edelstahlkamin. In vielen unterschiedlichen Designausführungen, Material- und Farboptionen erhältlich.

Der Klassiker: Doppelwandige Systemabgasanlage aus Edelstahl
 

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Technische Beschreibung – Jeremias DW-FU

Der Jeremias DW-FU ist ein doppelwandiges Edelstahl-Schornsteinsystem für den Betrieb im Unterdruck. Die zweischalige Konstruktion besteht aus einem korrosionsbeständigen Innenrohr (1.4571/1.4404) und einem robusten Außenrohr (1.4301). Zwischen beiden liegt eine 32,5 mm Mineralwolldämmung, die den Abgaszug stabilisiert, Wärmeverluste reduziert und die Außenoberflächentemperatur senkt. Die Elemente werden per Steckverbindung Muffe/Sicke verbunden und mit einem Klemmband gesichert – das ermöglicht eine schnelle, saubere Montage ohne Schweißarbeiten. Typische Anwendungen sind Öl- und Gasfeuerstätten sowie Festbrennstofföfen im Unterdruckbetrieb. Der DW-FU ist rußbrandgeprüft (T-Klassen je nach Ausführung) und modular erweiterbar – mit Bögen, T-Stücken, Revisions- und Durchführungsbauteilen für Wand und Dach.

Technische Daten

Material (Innenrohr) 1.4571 (316Ti) / 1.4404 (316L)
Material (Außenrohr) 1.4301 (304)
Oberfläche Hochglanz  |  optional: matt, lackiert, gebürstet, Kupfer
Wandstärke Innen/Außen je 0,6 mm  |  weitere auf Anfrage
Innendurchmesser 80 – 600 mm  |  weitere Durchmesser auf Anfrage
Isolierung Mineralische Isolierung 32,5 mm (Standard)  |  50 mm gegen Aufpreis möglich
Verbindung Steckverbindung Muffe/Sicke mit Klemmband
Klemmband Inklusive
Betrieb Unterdruckbetrieb; rußbrandgeprüft (Temperaturklassen je nach Ausführung)

Häufige Fragen zum Jeremias DW-FU Schornsteinsystem

Was ist das Jeremias DW-FU Schornsteinsystem?

Der Jeremias DW-FU ist ein doppelwandiges Edelstahlschornsteinsystem mit 32,5 mm Wärmedämmung. Es gilt als Klassiker unter den Edelstahlschornsteinen und eignet sich vielseitig für alle gängigen Feuerstätten mit Öl-, Gas- oder Holzfeuerung im Unterdruckbetrieb. Durch die hochwertige Edelstahlkonstruktion und die durchgehende Mineralwolldämmung bleiben die Abgase warm, was einen stabilen Zug fördert und die Außenwand kaum erwärmt. Das System zeichnet sich durch eine hohe Materialqualität, eine große Auswahl an Bauteilen und Durchmessern sowie eine schnelle, einfache Montage aus.

Für welche Feuerstätten und Brennstoffe ist das DW-FU geeignet?

Das DW-FU System ist für praktisch alle üblichen Feuerstätten geeignet, egal ob Öl-, Gas- oder Festbrennstoff-Heizung (z. B. Kaminöfen, Pelletöfen, Kohleöfen). Wichtig ist, dass die Anlage im Unterdruck betrieben wird (natürlicher Schornsteinzug). Der Jeremias DW-FU ist rußbrandbeständig und für Abgastemperaturen bis 600 °C ausgelegt, womit er auch die hohen Anforderungen von Holz- und Kohlefeuerungen sicher erfüllt. Ebenfalls ist der Betrieb in feuchter Betriebsweise möglich, etwa bei modernen Brennwertgeräten.

Was kostet ein Jeremias DW-FU Schornsteinsystem?

Die Kosten für einen doppelwandigen Edelstahl-Außenschornstein wie das Jeremias DW-FU System können je nach Höhe, Durchmesser und Ausstattung erheblich variieren. In der Regel liegen die Preise für ein komplettes Schornsteinsystem (inklusive Befestigungen, Dämmung, ggf. Regenhaube und Reinigungsöffnung) etwa zwischen 700 € und 1.400 €. Zusätzliche Bauteile wie eine Dachdurchführung oder ein Kondensatablauf kosten extra. Kosten für den fachgerechten Einbau kommen ggf. noch hinzu und hängen stark von den Gegebenheiten ab.

In welchen Durchmessern und Ausführungen gibt es das DW-FU?

Jeremias DW-FU wird in vielen Größen und optischen Ausführungen angeboten. Die Innendurchmesser reichen typischerweise von 80 mm bis 300 mm für Wohnhaus-Anwendungen; sogar bis 600 mm sind verfügbar. Standardmäßig bestehen Innen- und Außenrohr aus Edelstahl mit hochglanzpolierter Oberfläche. Optional sind weitere Oberflächen lieferbar, etwa matt, gebürstet, farbig lackiert oder sogar mit Kupfermantel. Die Standarddämmung beträgt 32,5 mm, optional ist auch eine 50 mm-Dämmung erhältlich.

Welchen Schornstein-Durchmesser brauche ich für meine Feuerstätte?

Der erforderliche Innendurchmesser richtet sich nach der angeschlossenen Feuerstätte und deren Leistung. Als grobe Richtwerte gelten: 120–130 mm für Gas- oder Ölheizungen, 150–180 mm für Kamin- oder Kachelöfen, und mehr als 200 mm für offene Kamine. Eine genaue Querschnittsberechnung erfolgt nach DIN EN 13384 und wird idealerweise vom Schornsteinfeger oder Fachplaner durchgeführt.

Wie hoch muss ein Jeremias DW-FU Schornstein über dem Dach geführt werden?

Bei neuen Festbrennstoff-Anlagen wie einem Kaminofen mit Jeremias DW-FU Schornstein muss der Schornstein heute in Deutschland grundsätzlich im oberen Dachbereich positioniert werden und mindestens 40 cm über den Dachfirst hinausragen. Diese sogenannte firstnahe Mündung ist verpflichtend. Die Regelung stellt sicher, dass Rauch und Abgase direkt in den freien Windstrom gelangen, ohne sich in Dachnähe zu stauen.

Für Flachdächer gilt ebenfalls diese Mindesthöhe, wobei sie anhand eines fiktiven 20°-Dachfirsts berechnet wird – das kann real eine Schornsteinhöhe von bis zu 2–3 m über Dach erfordern. Die konkrete Höhe hängt von der Dachgeometrie ab. Generell gilt: Je weiter entfernt vom First, desto höher muss der Schornstein geführt werden.

Zudem muss die Mündung mindestens 1 m über alle Fenster oder Lüftungsöffnungen im Umkreis von 15 m hinausragen, um Rauchbelästigung zu vermeiden. Das betrifft auch Dachfenster oder Nachbargebäude. Für Anlagen mit Öl- oder Gasbetrieb gelten einfachere Regeln.

Diese Höhenvorgaben gelten für alle seit 2022 neu errichteten Festbrennstoff-Schornsteine. Systeme wie der Jeremias DW-FU sind dafür ausgelegt und ermöglichen eine sichere, gesetzeskonforme Umsetzung mit modularen Höhenanpassungen. Ausführliche Vorgaben finden Sie hier.

Benötigt man eine Genehmigung oder Abnahme für die Installation?

In den meisten Bundesländern ist für die Montage eines Außenschornsteins wie dem DW-FU keine gesonderte Baugenehmigung erforderlich. Dennoch ist in jedem Fall eine Abnahme durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger notwendig. Dieser prüft Brandschutz, Abgasführung und die Einhaltung aller Vorschriften und gibt erst danach die Feuerstätte zur Inbetriebnahme frei.

Kann ich den Jeremias DW-FU selbst montieren oder sollte ich einen Fachmann beauftragen?

Das DW-FU Schornsteinsystem ist als Bausatz konzipiert und kann grundsätzlich selbst montiert werden, sofern technisches Verständnis, Werkzeug und Montageanleitung vorhanden sind. Eine Absprache mit dem Schornsteinfeger vorab ist jedoch dringend zu empfehlen. Bei unsicherer Ausführung oder höher gelegenen Montagen wird die Beauftragung eines Fachbetriebs empfohlen.

Welche Komponenten gehören zu einem DW-FU Schornstein und welches Zubehör gibt es?

Ein vollständiges DW-FU System besteht in der Regel aus: Boden- oder Wandkonsole, Reinigungselement, T-Stück mit Kondensatablauf, Längenelementen, Wandhalterungen, ggf. Dachdurchführung und Mündungsabschluss. Als Zubehör sind z. B. Zugbegrenzer, Revisionsbögen, Funkenschutzgitter, Wanddurchführungen mit Brandschutz (z. B. Jeremias LUX) und Abspannsets erhältlich.

Wird ein Kondensatablauf benötigt?

Ein Kondensatablauf ist immer dann notwendig, wenn mit feuchtem Betrieb zu rechnen ist – z. B. bei Brennwerttechnik oder Niedertemperaturkesseln. Selbst bei trockener Betriebsweise ist ein Ablauf sinnvoll, um Regenwasser abzuleiten. Jeremias Grundplatten beinhalten meist einen verschließbaren Ablaufstutzen.

Welche Vorschriften (Abstände, Brandschutz) sind beim Einbau zu beachten?

Zu brennbaren Bauteilen sind Mindestabstände einzuhalten (meist ca. 50 mm). Bei Wand- und Deckendurchführungen ist auf zugelassene Brandschutzlösungen wie das Jeremias LUX System zu achten. Auch Reinigungsöffnungen, Kondensatableitung und eine sichere statische Befestigung sind verpflichtend. Die Abnahme durch den Schornsteinfeger ist gesetzlich vorgeschrieben.

Wie wird der DW-FU an den Ofen angeschlossen?

Der Anschluss erfolgt meist über ein T-Stück mit seitlichem Abgasanschluss. Die Verbindung vom einwandigen Rauchrohr zum doppelwandigen System erfolgt über passende Adapterstücke. Dabei ist der Winkel (87 ° oder 90 °) und der Verlauf so zu wählen, dass Zug und Reinigung gewährleistet bleiben.

Wie oft muss ein DW-FU Schornstein gewartet oder gereinigt werden?

Die Reinigung erfolgt durch den Schornsteinfeger entsprechend der Kehr- und Überprüfungsverordnung (KÜO). Bei Holzöfen meist zwei- bis dreimal jährlich, bei Gas- und Ölheizungen seltener. Das DW-FU System ist sehr wartungsarm – nur Reinigungsöffnung zugänglich halten und gelegentlich Befestigungen prüfen.

Können mehrere Öfen an einen DW-FU Schornstein angeschlossen werden?

Ja, Mehrfachbelegung ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Alle Öfen müssen bauartgleich (z. B. raumluftabhängig, selbstschließend) sein. Der vertikale Abstand der Anschlüsse und der passende Schornsteinquerschnitt müssen eingehalten werden. Die Zustimmung des Schornsteinfegers ist immer erforderlich.

Wie lange gibt Jeremias Garantie auf das DW-FU System?

Jeremias bietet 25 Jahre Garantie auf Material- und Fertigungsfehler beim DW-FU System, sofern die Montage sachgerecht durchgeführt und das System vorschriftsmäßig genutzt wird.

Montageanleitung Jeremias DW-FU

Montagevideo

Doppelwandiges Abgassystem Typ DW-FU

Jeremias DW-FU Abgassystem

Doppelwandiges Abgassystem Typ DW-FU

Zertifizierung 0036 CPD 9174 001 nach EN 1856-1

(Weitere Details entnehmen Sie der Leistungserklärung des Systems DW-FU)

Produktinformation Jeremias DW-FU
Inhalt

Inhaltsverzeichnis


1

SYSTEMÜBERSICHT

Modell 1

Abgasanlagensystem für alle Regelfeuerstätten (Öl-, Gas- und Festbrennstofffeuerstätten1) im Unterdruck für trockene Betriebsweise. Mögliche Anwendungszwecke: offene Kamine, Kachelöfen, Backöfen, Öl- und Gaskessel, Pelletskessel etc. Die Querschnittsberechnung nach EN 13384 muss sicherstellen, dass die Innenwandtemperatur der Schornsteinmündung bei Temperaturbeharrung über der Wasserdampftaupunkttemperatur des Abgases liegt.

In der Abgasanlage darf Unterdruck bis 40 Pa herrschen.

Klassifizierung nach EN 1856-1:
Systemabgasanlage EN 1856-1 T400 – N1 – D – V3 – L50060 – Gxx*

Modell 2

Abgasanlagensystem für alle Öl- und Gasfeuerstätten im Unterdruck für trockene oder feuchte Betriebsweise. Mögliche Anwendungszwecke: Öl- und Gaskessel, Lüftungsanlagen, Backöfen, Lufterhitzer, Industrieanlagen etc. Es kann auf den Nachweis, dass die Innenwandtemperatur der Mündung der Abgasleitung bei Temperaturbeharrung über der Wasserdampftaupunkttemperatur des Abgases liegt, verzichtet werden.

In der Abgasanlage darf Unterdruck bis 40 Pa herrschen.

Klassifizierung nach EN 1856-1:
Systemabgasanlage EN 1856-1 T400 – N1 – W – V2 – L50060 – Oxx*

Modell 3

Abgasanlagensystem für alle Regelfeuerstätten (Öl-, Gas- und Festbrennstofffeuerstätten1) im Unterdruck für trockene Betriebsweise. Mögliche Anwendungszwecke: offene Kamine, Kachelöfen, Backöfen, Öl- und Gaskessel, Pelletskessel etc. Die Querschnittsberechnung nach EN 13384 muss sicherstellen, dass die Innenwandtemperatur der Schornsteinmündung bei Temperaturbeharrung über der Wasserdampftaupunkttemperatur des Abgases liegt.

In der Abgasanlage darf Unterdruck bis 40 Pa herrschen.

Klassifizierung nach EN 1856-1:
Systemabgasanlage EN 1856-1 T600 – N1 – D – V3 – L50060 – Gxx*

Modell 4

Abgasanlagensystem für alle Öl- und Gasfeuerstätten im Unterdruck für trockene oder feuchte Betriebsweise. Mögliche Anwendungszwecke: Öl- und Gaskessel, Lüftungsanlagen, Backöfen, Lufterhitzer, Industrieanlagen etc. Es kann auf den Nachweis, dass die Innenwandtemperatur der Mündung der Abgasleitung bei Temperaturbeharrung über der Wasserdampftaupunkttemperatur des Abgases liegt, verzichtet werden.

In der Abgasanlage darf Unterdruck bis 40 Pa herrschen.

Klassifizierung nach EN 1856-1:
Systemabgasanlage EN 1856-1 T600 – N1 – W – V2 – L50060 – Oxx*

* Der Abstand zu brennbaren Bauteilen ist Ø-abhängig, siehe Tabelle 3.
1 Ausgenommen Anthrazitkohle aus Ibbenbüren


2

EINBAU UND VORSCHRIFTEN

Der Einbau erfolgt fachmännisch entsprechend der Montageanleitung bzw. den geltenden nationalen Vorschriften.

In Deutschland insbesondere der DIN V 18160-1 und der geltenden LBO (Landesbauordnung), FeuVO (Feuerungsverordnung), den einschlägigen DIN-Normen und allen weiteren bau- und sicherheitsrechtlichen Vorschriften.

Der erforderliche Querschnitt ist nach DIN EN 13384 zu bestimmen und vom ausführenden Fachunternehmen zu überprüfen.

Wichtig:
  • Vor der Montage ist die Ausführung der Anlage mit dem/der zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger/in abzuklären.
  • Die Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit der Abgasanlage ist vor Inbetriebnahme durch den/die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger/in bescheinigen zu lassen.

3

AUFBAUHÖHEN

Skizzen zu Aufbauhöhen DW-FU
Tabelle 1: Aufbauhöhen (Angaben in m)


Maß a max. Abstand

zwischen Wandhalter

Maß b frei kragende

Länge ab letztem Halter

Maß c Aufbauhöhe auf Stütze

Maß d Aufbauhöhe über

T-Anschluss

Halterung Innen –

Ø in mm


dw 21


dw45


dw 21


dw45



80

4

4

3

3

53

64

100

4

4

3

3

53

64

115

4

4

3

3

53

64

130

4

4

3

3

53

64

150

4

4

3

3

41

60

160

4

4

3

3

40

58

180

4

4

3

3

38

54

200

4

4

3

3

37

49

225

2

4

3

3

35

44

250

2

4

1,5

3

32

39

300

2

4

1,5

3

27

38

350

2

4

1,5

3

24

36

400

2

4

1,5

3

22

35

450

2

4

1,5

3

20

32

500

2

4

1,5

3

16

28

600

2

4

1,5

3

15

21

650

-

4

-

1,5

-

13

700

-

4

-

1,5

-

12

750

-

4

-

1,5

-

12

800

-

4

-

1,5

-

11

850

-

4

-

1,5

-

10

900

-

4

-

1,5

-

10

1000

-

4

-

1,5

-

9


VERANKERUNGSKRÄFTE in kN


Konsolen dw 01

Wandabstandshalter dw 45

Wandabstandshalter dw 21


Innenrohr Ø in mm

Wandabstand

Wandabstand

Kragarm- länge

Wandabstand

Kragarm- länge

50 - 120

250

400

50 - 120

250

400

50 - 120

250

400

mm

mm

mm

mm

mm

mm

m

mm

mm

mm

m

130

0,93

1,34

1,84

0,43

0,66

0,92

3,00

1,27

1,99

2,82

3,00

150

0,97

1,38

1,89

0,41

0,60

0,83

3,00

1,31

2,01

2,83

3,00

180

1,03

1,446

1,97

0,44

0,63

0,86

3,00

1,48

2,22

3,09

3,00

200

0,88

1,18

1,56

0,47

0,66

0,89

3,00

1,37

2,00

2,75

3,00

250

0,96

1,27

1,66

0,53

0,72

0,95

3,00

0,88

1,27

1,71

1,50

300

1,04

1,36

1,76

0,59

0,78

1,01

3,00

0,94

1,31

1,74

1,50

350

1,12

1,46

1,86

0,67

0,87

1,10

3,00

1,05

1,41

1,84

1,50

400

1,21

1,55

1,97

0,71

0,90

1,13

3,00

0,93

1,21

1,55

1,50

450

1,30

1,65

2,08

0,77

0,96

1,18

3,00

1,09

1,40

1,78

1,50

500

1,30

1,63

2,02

0,83

1,02

1,24

3,00

1,10

1,39

1,74

1,50

600

1,48

1,82

2,23

0,95

1,14

1,36

3,00

1,25

1,54

1,89

1,50

Dübelanzahl

4

4

4

4

4

4


2

2

2


Tabelle 2 – Verankerungskräfte

Wichtige Hinweise zur Tabelle der Verankerungskräfte:

  • Bei den Verankerungskräften der Tabelle handelt es sich um Schrägzugkräfte je Befestigungsdübel, nicht um deren Tragfähigkeit.
  • Der Wandabstand der Abgasanlage darf bis zu 40 cm betragen.
  • Die Verankerungskräfte für die Wandbandstützen gelten bei Höhen über Gelände bis 20 m.
  • Für Höhen über Gelände bis zu 8,00 m gilt ein Abminderungsfaktor von 0,63.
  • Für Höhen über Gelände zwischen 20,00 m und 100,00 m gilt ein Vergrößerungsfaktor von 1,38.
  • Bei Wandabständen > 40 cm sind Spezial-Halterungen / Konsolen nach statischem Nachweis zu verwenden.

4

MINDESTABSTAND ZU BRENNBAREN STOFFEN
im senkrechten Teil

Bei Nutzung als Abgasleitung (Öl, Gas) gilt ein Mindestabstand zu brennbaren Baustoffen von 20 mm (T400) und 50 mm (T600), bis zu einer max. Nennweite des Innenrohres von 300 mm.

Für größere Nennweiten erhöhen sich die Abstände entsprechend, siehe Darstellung Tabelle 3.

Bei Anschluss von Feststofffeuerstätten T400 & T600 gilt ein Mindestabstand zu brennbaren Baustoffen von 50 mm bis zu einer max. Nennweite des Innenrohres von 300 mm.

Für größere Nennweiten erhöhen sich die Abstände entsprechend, siehe Darstellung Tabelle 3.

Der Abstand zu brennbaren Baustoffen bezieht sich auf einen hinterlüfteten Einbau auf gesamter Länge (siehe Bild 2).

Abstände zu brennbaren Baustoffen – DW-FU
Bild 2 – Abstände zu brennbaren Baustoffen (siehe Tabelle 3)

Tabelle 3 – Abstand zu brennbaren Materialien

Ausführungen
(Modell)
Temperatur-
klasse
Druck-
klasse
Kondensat-
beständigkeit
Korrosionsbeständigkeit
und Werkstoffdicke
Rußbrandbeständigkeit
und Abstand zu brennbaren
Baustoffen
Nennweite
(Ø-Innenrohr in mm)
Anwendung
0.1 T400 N1 D V3-L50060

G50 (= 50 mm)

G75 (= 75 mm)

G100 (= 100 mm)

G200 (= 200 mm)

Ø80–300

Ø350–450

Ø500–600

Ø650–1000

Öl-, Gas- und Festbrennstoff-
feuerstätten für trockene Betriebsweise
0.2 T400 N1 W V2-L50060

O20 (= 20 mm)

O30 (= 30 mm)

O40 (= 40 mm)

O80 (= 80 mm)

Ø80–300

Ø350–450

Ø500–600

Ø650–1000

Öl- & Gasfeuerstätten für feuchte und trockene Betriebsweise
0.3 T600 N1 D V3-L50060

G50 (= 50 mm)

G75 (= 75 mm)

G100 (= 100 mm)

G200 (= 200 mm)

Ø80–300

Ø350–450

Ø500–600

Ø650–1000

Öl-, Gas- und Festbrennstoff-
feuerstätten für trockene Betriebsweise
0.4 T600 N1 W V2-L50060

O50 (= 50 mm)

O75 (= 75 mm)

O100 (= 100 mm)

O200 (= 200 mm)

Ø80–300

Ø350–450

Ø500–600

Ø650–1000

Öl- & Gasfeuerstätten für feuchte und trockene Betriebsweise
5

MONTAGE DES SENKRECHTEN TEILES DER ABGASANLAGE

5.1 Aufbau der Elemente

Alle Bauteile sind so zu montieren, dass die Muffe des Innenrohres nach oben bzw. in Strömungsrichtung der Abgase zeigt, während die Muffe des Außenrohres entgegengesetzt zur Strömungsrichtung zeigen muss.

Jeder Stoß wird mittels eines Klemmbandes gesichert.

Rauchgasströmungsrichtung – Muffenorientierung
Bild 3: Längenelement – Rauchgasströmungsrichtung
Schnitt A und Schnitt B – Muffenverbindungen
Schnitt A / Schnitt B – Muffenverbindung

5.2 Konsolbleche aus Edelstahl

Bei einer Abstützung der senkrechten Abgasanlage an einer tragenden Wand ist die Montage sowohl „schenkelaufwärts“ (Bild 4) als auch „schenkelabwärts“ (Bild 5) möglich.

Bitte beachten Sie die Verankerungskräfte. Für den Aufbau sind Konsolbleche zu verwenden, die ausreichend stabil sind, wie in Tabelle 1 genannt.

Achtung! Ab einem Innendurchmesser des Systems von 350 mm sind alle Konsolbleche „schenkelaufwärts“ (Bild 4) zu montieren.
Aufbau Grundplatte mit Kondensatablauf – Varianten Schenkelaufwärts/Schenkelabwärts
Bild 4: Aufbau Grundplatte mit Kondensatablauf und Konsolblech nach oben „schenkelaufwärts“
Bild 5: Aufbau Grundplatte mit Kondensatablauf und Konsolblech nach unten „schenkelabwärts“

5.3 Teleskopstütze

Bei einer Abstützung der senkrechten Abgasanlage am Boden – die Höhe der Stütze ist anpassbar.

Aufbau mit Teleskopstütze
Bild 6: Aufbau mit Teleskopstütze

5.4 Betonsockel

Bei Montage auf einem Betonsockel ist eine Grundplatte für Sockelmontage zu verwenden.

Aufbau mit Grundplatte für Sockelmontage
Bild 7: Aufbau mit Grundplatte für Sockelmontage

5.5 Grundplatte

Auf den Abstützungen wird die gedämmte Grundplatte mit oder ohne Kondensatablauf befestigt. Die offene Grundplatte wird bei direktem Aufsatz der senkrechten Abgasanlage auf einem Stutzen (z. B. offene Kamine, Industrieanlagen) oder als Grundplatte für Zwischenstütze verwendet.

Hinweis:
Die geschlossene Grundplatte sollte nur verwendet werden, wenn die Abgasanlage ausschließlich trocken betrieben wird und der Eintritt von Niederschlagswasser durch entsprechende Maßnahmen, z. B. Regenhaube, begrenzt wird.


5.6 Reinigungselement

Auf der Grundplatte wird das Reinigungselement aufgesetzt. Die Lage der Reinigungs- und Inspektionsöffnungen ist nach den geltenden Normen bzw. den örtlichen Vorschriften zu planen.

Hinweis:
Um Reinigungs- und Überprüfungsarbeiten von der Sohle der Abgasanlage leichter durchführen zu können, ist es empfehlenswert, das Reinigungselement um ca. 90° versetzt zum T-Anschluss einzubauen (siehe Bild 8).

Reinigungselement versetzt zum T-Anschluss
Bild 8: Reinigungselement versetzt zum T-Anschluss

5.7 Anschluss für Verbindungsstück

Der Anschluss der Verbindungsleitung an die Abgasanlage kann mit T-Anschluss 90°, T-Anschluss 87° oder T-Anschluss 45° (strömungstechnisch günstiger, da geringerer Zeta-Wert) erfolgen.

Hinweis:
Ist die Abgasanlage für eine feuchte Betriebsweise vorgesehen, so ist der T-Anschluss 87° oder T-Anschluss 45° zu verwenden, da sonst eine sichere Ableitung des anfallenden Kondensats nicht gewährleistet werden kann.

T-Anschluss 87°
T-Anschluss 87°
T-Anschluss 45° mit Winkel 45°
T-Anschluss 45° mit Winkel 45°
Bild 9: Anschluss für Verbindungsstück an der senkrechten Abgasanlage
Achtung! Soll der Wetterkragen auf einem Klemmband angebracht werden, so ist die Montage nur mit einem, nach Kundenvorgaben gefertigten Wetterkragen möglich!

5.8 Halterungen

Die Wandabstandshalter dienen zur Befestigung der Abgasanlage an der Wand oder an Stahlstützkonstruktionen.

Der Wandabstandshalter starr hat einen Wandabstand von 50 mm. Bei größeren Wandabständen werden die verstellbaren Wandabstandshalter verwendet.

Grundsätzlich ist über jedem T-Anschluss direkt ein Wandabstandshalter anzubringen. Bei allen Wandbefestigungsbändern müssen die maximalen Abstände zwischen den einzelnen Befestigungen und die Verankerungskräfte berücksichtigt werden.

Die Halterungen sollten immer in der Nähe eines Elementstoßes montiert werden.

5.9 Zwischenstütze

Werden die maximalen Aufbauhöhen überschritten (siehe Bild 1 und Tabelle 1), müssen Zwischenstützen eingeplant werden, die ausreichend stabil sind, um die statische Last abzufangen.

Dies erfolgt durch die Konsolbleche aus Edelstahl und der Grundplatte für Zwischenstützen (siehe Bild 11).

Es ist empfehlenswert, nach der letzten Zwischenstütze einen Wandabstandshalter anzubringen, der auftretende Windlasten sauber ableitet.

Aufbau mit Zwischenstütze – Seitenbeschriftung
Bild 11: Aufbau mit Zwischenstütze

5.10 Dachdurchführung

Für alle Dachneigungen sind Durchführungen lieferbar (in Abstufungen von 10 Grad, mit Eindichtungsflächen in Blei oder Edelstahl). Diese gewährleisten die temperaturabhängige Längenausdehnung der Abgasanlage.

Der Wetterkragen (im Lieferumfang enthalten) wird am Längenelement angeschraubt und abgedichtet (siehe Bild 11.1). Um eine ausreichende Belüftung im Dachbereich zu erreichen, ist der Wetterkragen ca. 3 cm über der Edelstahldachdurchführung anzuordnen. Der Wetterkragen ist entsprechend abzudichten.

Hinweis:
Beachten Sie auch die Montageanleitung für die Dachdurchführung der DW-Systeme.

Achtung! Über der Dachdurchführung darf der Wetterkragen nicht auf einem Klemmband montiert werden!
Dachdurchführung mit seitlicher Beschriftung
Bild 11.1: Dachdurchführung

5.11 Aufbau über Dach

Bei der Planung des senkrechten Teils der Abgasanlage muss die Mindesthöhe über Dach berücksichtigt werden. Die doppelwandigen Systeme von Jeremias können bis 3,00 m (siehe Tabelle 1) ab der letzten Befestigung freistehend ausgeführt werden (ab einem Innendurchmesser des Systems von 250 mm müssen statische Wandhalter verwendet werden).

Sollte die Höhe über dem letzten Wandhalter größer als 3,00 m sein, so ist ein Kragarm oder ggf. eine Abspannung erforderlich (siehe Bild 12).

Aufbau über Dach mit Kragarm
Bild 12: Aufbau mit Kragarm

5.12 Berührungsschutz

Bei einer Abgastemperatur ab 200 °C ist mit einer Oberflächentemperatur von mehr als 70 °C zu rechnen, und deshalb ist ein Berührungsschutz im zugänglichen Bereich (außerhalb des Aufstellraumes) bis zu einer Höhe von 2 m über dem Fußboden bzw. Verkehrsflächen um die Außenschale der Abgasanlage zu errichten.

Der Berührungsschutz darf die Hinterlüftung nicht behindern.

5.13 Blitzschutz

Der Blitzschutz ist entsprechend technischer Vorschriften, siehe auch Informationsblatt „Blitzschutz an Abgasanlagen“, zu berücksichtigen. Anforderungen ergeben sich aus DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) (Schutz von baulichen Anlagen mit Personen), DIN VDE 0100-41C (Errichten von Niederspannungsanlagen: Schutzmaßnahmen; Schutz gegen elektrischen Schlag) und DIN VDE 0100-540 (Errichten von Niederspannungsanlagen Teil 5-54: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Erdungsanlagen und Schutzleiter) sowie anderen geltenden Normen und Richtlinien.

Achtung! Die Ausführung ist von einer Fachfirma vorzunehmen!

5.14 Innen liegende Anlagen

Bei innen eingebauten Anlagen können Stulprohre mit integrierter Abluftführung auf der Dachhaut als Durchdringung montiert werden (siehe Bild 13).

Sollte bei innen liegenden Anlagen eine Höhe über der letzten Befestigung größer als 3,00 m sein, so kann mittels der 3-Punkt-Abspannschelle ein höherer Aufbau realisiert werden.

Aufbau Stulprohr mit integrierter Abluftführung
Bild 13: Aufbau Stulprohr mit integrierter Abluftführung

5.15 Schrägführung

Soll die Abgasanlage verzogen werden, so müssen die aus den folgenden Zeichnungen hervorgehenden Maximalmaße eingehalten werden. Bitte beachten Sie auch, dass nach einem Verzug Zwischenstützen mit Wandkonsolen zu verwenden sind (siehe Bild 14).

Achtung! Eine Schrägführung zur Senkrechten von 90° ist möglich, allerdings muss sichergestellt sein, dass die Abgasanlage trocken betrieben wird.

Schrägführung 15° / 30° / 45°

Schrägführung 15°, 30°, 45° – Aufbauzeichnung

Schrägführung 87° / 90°

Schrägführung 87°, 90° – Aufbauzeichnung
Bild 14: Aufbau Schrägführung
① Befestigung mit Wandabstandshalter dw 20–24 ② Zwischenstütze und Wandkonsole

Nach einer Schrägführung ist das Gewicht der Elemente mit einer Grundplatte für Zwischenstütze und Wandstütze & Querträger oder Konsolbleche abzufangen.

Achtung! Bei hohen Abgastemperaturen und / oder großen Längen vor, während oder nach einer Schrägführung sind entsprechende Maßnahmen zur Kompensation der thermischen Längendehnung vorzunehmen – z. B. mit einem Kompensator.

Bitte beachten Sie, dass Reinigungsöffnungen entsprechend nationaler Vorschriften (in Deutschland nach DIN V 18160-1) berücksichtigt werden müssen.


6

Kondensatablauf

6.1 Allgemeine Hinweise

Die Ableitung für Kondensat und Niederschlagswasser zum AbwasserkanaI ist bauseits vorzusehen (Kanalanschluss bis zur Abgasanlage führen)!

Der Kondensatablauf sollte, insbesondere bei Anschluss von Festbrennstofffeuerstätten, regelmäßig gereinigt und von Ablagerungen befreit werden, um die Abführung von Niederschlagswasser und Kondensat gewährleisten zu können.

Hinweis:
Bei keinem oder geringem Anfall an Kondensat und Niederschlagswasser kann es bei Reinigungsarbeiten der Abgasanlage zu Austauschtätigkeiten am Kondensatablauf kommen.

Es ist empfehlenswert, Maßnahmen zu treffen, die das Einfrieren eines im Freien liegenden Kondensatablaufs bzw. Siphons verhindern, insbesondere wenn mit regelmäßigem Kondensatanfall zu rechnen ist.

6.2 Neutralisation des Kondensats

Bitte beachten Sie die nationalen Vorschriften sowie die örtlich geltenden Bestimmungen. Für den Fall einer notwendigen Kondensatneutralisation stehen Ihnen unsere Kondensat-Neutralisationsgeräte zur Verfügung.

6.3 Kondensatrückführung zum Wärmeerzeuger

Ist eine feuchte Betriebsweise für die Verbindungsleitung vorgesehen, so ist diese mit mindestens 3° Gefälle zum Wärmeerzeuger zu verlegen. Das anfallende Kondensat kann über diesen abgeleitet werden, sofern dieser hierfür geeignet ist; andernfalls sind Maßnahmen zu treffen, die den vollständigen Ablauf des Kondensats gewährleisten – z. B. durch eine Kondensatfalle mit Siphon.

6.4 Kondensatabführung an der Sohle

Anfallendes Kondensat und Niederschlagswasser aus dem senkrechten Teil der Abgasanlage läuft über die Innenwand in die Grundplatte mit Kondensatablauf und von dort in die Kondensatableitung bzw. in das Neutralisationsgerät. Anschließend kann es über die Hauskanalisation abgeleitet werden.

Hinweis:
Ist die Abgasanlage für eine feuchte Betriebsweise vorgesehen, so ist die Verschlusskappe am Kondensatablauf zu entfernen, um den vollständigen Ablauf des anfallenden Kondensats und Niederschlagswassers zu gewährleisten. Außerdem kann so eine eventuelle Durchfeuchtung der Dämmung sowie das Einfrieren der Sohle im Winter vermieden werden.


7

Ausführungsbeispiel

Ausführungsbeispiel DW-FU mit Beschriftung
Bild 15: Ausführungsbeispiel
  1. MündungsabschlussDW32
  2. Längenelement z. B. 1000 mm – DW13
  3. Klemmband (Ersatzteil) – DW41
  4. Dachdurchführung mit Wetterkragen z. B. mit Edelstahldeckrahmen und für Dachneigung 36°–45° – DW83
  5. Wandhalter verstellbar z. B. 250–360 mm – DW389
  6. T-Anschluss z. B. 90° mit Wassernase – DW317
  7. ReinigungselementDW10
  8. Grundplatte mit ¼″ Außennippel, Verschlusskappe und Kondensatablauf seitlich – DW06
  9. Wandstütze und Querträger z. B. Typ I 350 mm – DW391

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Abschließende Hinweise

Die Abgasanlage DW-FU wurde auf Gasdichtheit, Korrosionsbeständigkeit und sichere Montage hin entwickelt und geprüft. Es dürfen somit nur Originalteile des Jeremias Systems DW-FU verwendet werden. Außerdem sind die Herstellerangaben und die Montageanleitung einzuhalten.

Irrtum und technische Änderungen sind vorbehalten!


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Kennzeichnung nach der Montage

Die installierte senkrechte Abgasanlage ist mit nachfolgendem Typenschild zu versehen. Die entsprechende Klassifizierung ist je nach Anwendung anzukreuzen bzw. auszufüllen.

Eine Kennzeichnung der Verbindungsleitung ist nicht erforderlich; hierfür ist die Leistungserklärung als Verwendbarkeitsnachweis ausreichend.

Typenschild DW-FU
Bild 16: Typenschild DW-FU
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Anhang – Sonderfall Freikragende Länge bis 4 m

10.1 Einbau

Der Einbau erfolgt fachmännisch entsprechend der Montageanleitung bzw. den geltenden nationalen Vorschriften. In Deutschland insbesondere nach DIN V 18160-1 und der geltenden Bauordnung sowie allen weiteren bau- und sicherheitsrechtlichen Bestimmungen.

Achtung! Vor der Montage ist die Ausführung der Anlage mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger abzuklären. Die sichere Benutzbarkeit der Abgasanlage ist vor Inbetriebnahme durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger zu bestätigen!

Der erforderliche Querschnitt ist nach EN 13384 zu bestimmen und vom ausführenden Fachunternehmen zu überprüfen. Bei der Benutzung von Werkzeugen sind die geltenden Sicherheitsvorschriften und die notwendige Schutzausrüstung einzuhalten.

10.2 Planung und Aufbau

Der maximale Innendurchmesser der Anlage darf bis zu 200 mm betragen. Durch die erhöhte freitragende Länge des Systems wirken bei Starkwind größere Kräfte auf Befestigungspunkte und Verbindungen. Daher ist es empfehlenswert, nach solchen Ereignissen Klemmbänder und Wandhalterungen auf Kraftschlüssigkeit und bleibende Verformungen zu prüfen.

Hinweis: Bitte beachten Sie auch die allgemeine Montageanleitung des Systems DW-FU.
10.2.1

Verankerungskräfte (kN)

Die nachfolgende Tabelle zeigt die zulässigen Verankerungskräfte für freikragende Abgasanlagen mit einer Länge bis 4 m. Grundlage sind die statischen Berechnungen nach DIN EN 1991 unter Berücksichtigung des Winddrucks und der Sicherheitsfaktoren gemäß Herstellerangabe.

Tabelle 10-1: Verankerungskräfte in kN – freikragende Länge bis 4 m
Tabelle 10-1: Verankerungskräfte in kN (freikragende Länge bis 4 m)

* Die angegebenen Werte entsprechen den Verankerungskräften (inkl. Kraftbeiwert 0,7, Sicherheitsfaktor 1,5 und Staudruck 1,5 kN/m²). Bei einem Abstand der Zwischenhalterung 1,5 m sind die angegebenen Kräfte maßgeblich. Es sind die Angaben des Dübelsystems und des Untergrundbaustoffs zu beachten.

10.2.2 Bauteilübersicht

Bauteilübersicht DW-FU
Bild 10-2-1: Bauteilübersicht
Maximale freikragende Länge und Abstände zwischen Wandhaltern
Bild 10-2-2: Maximale freikragende Länge und Abstände zwischen Wandhaltern
Tabelle 10-2: Komponentenübersicht
Pos. Beschreibung Artikelnummer
1* Standard Längenelemente inkl. Klemmband (max. DN 200) DW130 (= 1000 mm), DW140 (= 500 mm), DW150 (= 250 mm)
2* Längenelemente inkl. statischem Klemmband DW30145-2 (max. DN 200) DW3013-20 (= 1000 mm), DW3014-20 (= 500 mm)
3* Statischer Wandabstandshalter, Wandabstand max. 250 mm DW45 (WA = 50 mm), DW46 (WA = 150 mm), DW47 (WA = 250 mm)

* Zwischenlagen möglich.

11

Anhang – Sonderfall Freikragende Länge bis 5 m

11.1 Einbau

Der Einbau erfolgt fachmännisch entsprechend der Montageanleitung bzw. den geltenden nationalen Vorschriften. In Deutschland insbesondere nach DIN V 18160-1 und der geltenden Bauordnung sowie allen weiteren bau- und sicherheitsrechtlichen Bestimmungen.

Achtung! Vor der Montage ist die Ausführung der Anlage mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger abzuklären. Die sichere Benutzbarkeit der Abgasanlage ist vor Inbetriebnahme durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger zu bestätigen!

Der erforderliche Querschnitt ist nach EN 13384 zu bestimmen und vom ausführenden Fachunternehmen zu überprüfen. Bei der Benutzung von Werkzeugen sind die geltenden Sicherheitsvorschriften und die notwendige Schutzausrüstung einzuhalten.

11.2 Planung und Aufbau

Der maximale Innendurchmesser der Anlage darf bis zu 200 mm betragen. Durch die erhöhte freitragende Länge des Systems wirken bei Starkwind größere Kräfte auf Befestigungspunkte und Verbindungen. Daher ist es empfehlenswert, nach solchen Ereignissen Klemmbänder und Wandhalterungen auf Kraftschlüssigkeit und bleibende Verformungen zu prüfen.

Hinweis: Bitte beachten Sie auch die allgemeine Montageanleitung des Systems DW-FU.
11.2.1

Verankerungskräfte (kN)

Die nachfolgende Tabelle zeigt die zulässigen Verankerungskräfte für freikragende Abgasanlagen mit einer Länge bis 4 m. Grundlage sind die statischen Berechnungen nach DIN EN 1991 unter Berücksichtigung des Winddrucks und der Sicherheitsfaktoren gemäß Herstellerangabe.

Tabelle 11-1: Verankerungskräfte in kN – freikragende Länge bis 5 m
Tabelle 11-1: Verankerungskräfte in kN (freikragende Länge bis 5 m)

* Die angegebenen Werte entsprechen den Verankerungskräften (inkl. Kraftbeiwert 0,7, Sicherheitsfaktor 1,5 und Staudruck 1,5 kN/m²). Bei einem Abstand der Zwischenhalterung 1,5 m sind die angegebenen Kräfte maßgeblich. Es sind die Angaben des Dübelsystems und des Untergrundbaustoffs zu beachten.

11.2.2 Bauteilübersicht

Bauteilübersicht DW-FU
Bild 11-2-1: Bauteilübersicht
Maximale freikragende Länge und Abstände zwischen Wandhaltern
Bild 11-2-2: Maximale freikragende Länge und Abstände zwischen Wandhaltern
Tabelle 11-2: Komponentenübersicht
Pos. Beschreibung Artikelnummer
1* Längenelemente inkl. statischem Klemmband DW3041S-2 (max. DN200) DW3013-2Ø (l= 1000 mm) DW3014-2Ø (l= 500 mm)
2* Längenelement 2000 mm mit Klemmband und statischem Klemmband DW3041S-2 DW339Ø
3* Standard Längenelemente inkl. Klemmband DW13Ø (l= 1000 mm) DW14Ø (l= 500 mm) DW15Ø (l= 250 mm)
4 statischer Wandabstandshalter, Wandabstand max. 250 mm DW45 (WA= 50 mm) DW46 (WA= 50- 150 mm) DW47 (WA= 50- 250 mm)

* Zwischenlagen möglich.

Garantiebedingungen

KaminStore24 e.K. gibt diesen Garantieschutz 1:1 an seine Kunden weiter.

I. Allgemeines 

Jeremias übernimmt gegenüber Fachfirmen/-händlern für Jeremias-Produkte (gilt nicht für bezogene Handelswaren), zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung, diese Hersteller-Garantie. Sie gilt unbeschadet zwingender gesetzlicher Haftungsvorschriften, wie zum Beispiel nach dem Produkthaftungsgesetz, in Fällen des Vorsatzes und der groben Fahrlässigkeit, wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit durch Jeremias oder seine Erfüllungsgehilfen. „Fachfirmen/-händler“ im Sinne dieser Hersteller-Garantie ist jede juristische Person, die ein Jeremias-Produkt erworben hat, um es weiterzuverkaufen oder es im Rahmen ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit bei Dritten zu installieren.

II. Garantieschutz

Gültig für Jeremias-Produkte, die eine Fachfirma ab dem 01.01.2013 erworben hat (Kaufbeleg) und nachweislich fachgerecht installiert hat: Jeremias garantiert der Fachfirma, dass seine Produkte aus korrossionsbeständigen Materialien hergestellt wurden. Maßgeblich ist hierbei der Stand von Wissenschaft und Technik zum Herstellungszeitpunkt. Ansprüche auf Ersatz von Folgeschäden oder aus Produkthaftung bestehen nur nach Maßgabe der zwingenden gesetzlichen Vorschriften. Diese Garantie gilt für eine Frist von 25 Jahren ab Kaufdatum des Fachbetriebs, maximal jedoch 25 Jahre und 3 Monate nach Herstellung. Die Garantiefrist verlängert sich nicht aufgrund der Gewährung von Leistungen im Rahmen dieser Garantie, insbesondere nicht bei Instandsetzung oder Austausch. Die Garantiefrist beginnt in diesen Fällen auch nicht neu zu laufen.

III. Schriftliche Fehleranzeige

Die Rechte aus dieser Garantie kann der Fachbetrieb durch schriftliche Fehleranzeige innerhalb der Garantielaufzeit gegenüber Jeremias geltend machen. Voraussetzung ist überdies, dass der Fachhändler den Fehler innerhalb von zwei Monaten anzeigt, nachdem er ihn erkannt hat bzw. hätte erkennen müssen. Es obliegt dem Fachhändler zu belegen, dass die Garantie nicht abgelaufen ist (zum Beispiel durch Vorlage des Kaufbelegs und Installationsbelegs seines Endkunden). Jeremias ist gegebenenfalls berechtigt, den Beginn der Garantielaufzeit nach Maßgabe des Herstellungsdatums zu bestimmen.

IV. Leistungen im Garantiefall 

Jeremias steht es frei, das Produkt instand zu setzen, einen Austausch vorzunehmen oder dem Fachhändler den Kaufpreis zu erstatten. Regelfall ist, dass der Fachbetrieb das fehlerhafte Produkt mit vorherigem Einverständnis seitens Jeremias selbst oder durch einen anderen Fachbetrieb vor Ort instand setzen lässt. In diesem Fall deckt die Garantie die kostenlose Lieferung der notwendigen Ersatzteile. Sofern sich Jeremias per schriftlicher Zusage entscheidet, die Instandsetzung selbst durchzuführen, so trägt Jeremias die hierdurch entstehenden Kosten für Ersatzteile, Installation und eigene Arbeitskosten sowie etwaige Ausgaben für den Transport oder die Versendung des Produkts. Der Endkunde hat das Produkt zugänglich zu machen. Beim Austausch wird das alte Produkt kostenfrei durch ein neues Produkt gleicher Art, gleicher Güte und gleichen Typs ersetzt. Sofern das betroffene Produkt zum Zeitpunkt der Fehleranzeige nicht mehr hergestellt wird, ist Jeremias berechtigt, ein ähnliches Produkt zu liefern. Transport bzw. Versand zu und von Jeremias bzw. zu und von dem Händler, jeder Ausbau und jede Wiederinstallation des Produkts oder jede andere besondere Maßnahme dürfen nur mit vorherigem Einverständnis durch Jeremias vorgenommen werden. Stimmt Jeremias der beabsichtigten Maßnahme zu, trägt Jeremias die bei Durchführung der Maßnahme entstehenden Kosten. Der Fachbetrieb ist verpflichtet, das neue Produkt beim nächstgelegenen Jeremias-Händler selbst abzuholen, wenn nichts anderes vereinbart ist. Sofern Jeremias eine Erstattung des Kaufpreises wählt und dies schriftlich bestätigt, gibt der Verbraucher das Produkt zurück und Jeremias erstattet ihm den gezahlten Kaufpreis.

V. Voraussetzungen und Ausschlüsse 

Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Garantie ist eine fachgerechte Installation und Wartung gemäß Betriebsanleitung bzw. Montageanleitung und den anerkannten Regeln der Technik (z.B. durch einen Meisterbetrieb oder einen autorisierten Fachbetrieb) sowie die Einhaltung der Bedienungsanleitungen und die Verwendung der Jeremias-Produkte gemäß den technischen Anleitungen, Pflegeanweisungen und Produktzertifikaten von Jeremias. Dazu zählt unter anderem, aber nicht abschließend, dass die Anlage vom Schornsteinfeger abgenommen wurde und laufende Wartungs- und Prüfarbeiten durchgeführt wurden. Montageanleitungen, Gebrauchs- und Pflegehinweise sind jedem Produkt beigefügt und stehen unter www.jeremias.de zur Verfügung.

Der Garantieanspruch erstreckt sich nicht auf:
- Freistehende Stahlschornsteine und deren Komponenten
- Lüftungstürme
- Verschleißteile wie z.B. Dichtungen
- Rohre und Komponenten aus Kunststoff und Kupfer
- Lackierungen
- bewegliche Teile wie Kompensatoren, Abgasklappen, Zugregler, Kamintüren
- Flexible Rohre
- Isolierungen
- Verbrauchsmaterial, wie z.B. Granulate
- Handelswaren anderer Hersteller
- geringfügige Abweichungen der Jeremias-Produkte von der Soll-Beschaffenheit, die auf den Gebrauchswert des Produkts keinen Einfluss haben
- Mängel am Produkt, die durch Installation, Transport und Probebetrieb der Kaufsache verursacht wurden
- Ausstellungsprodukte u.ä. Die Gültigkeit der Garantie endet bei:
- Nichteinhalten der ausgehändigten oder unter www.jeremias.de zur Verfügung stehenden Montage-, Pflege- und Gebrauchsanleitung
- Einbau, Wartung, Reparatur oder Pflege durch nicht fachkundige Personen
- Produktschäden, verursacht durch den Verkäufer, Installateur oder dritte Personen
- Schäden, die auf normale Abnutzung oder vorsätzliche Beschädigung zurückzuführen sind
- Schäden durch die Verwendung von Anthrazitkohle aus Ibbenbüren
- fahrlässiger Schadenverursachung, hier wird ein Mitverschulden einvernehmlich angerechnet
- unsachgemäße Installation oder Inbetriebnahme - mangelnder oder fehlerhafter Wartung
- Produkten, die nicht ihrem vorgesehenen Zweck entsprechend verwendet wurden oder werden
- Schäden durch höhere Gewalt oder Naturkatastrophen, insbesondere, aber nicht abschließend bei Überschwemmungen, Bränden oder Frostschäden.

VI. Nichteingreifen der Garantie

Sofern sich ein Produktfehler als durch diese Garantie nicht gedeckt erweist, sind die bei Versand und Transport des Produkts entstehenden Kosten von dem Fachfirma/-händler selbst zu tragen. Zusätzlich hat die Fachfirma/-händler die Kosten, einschließlich etwaiger Arbeitskosten, zu tragen, die bei der Untersuchung des Produkts entstehen, sowie die Kosten des Ausbaus und der Wiederinstallation des Produkts. Sofern die Fachfirma/-händler nach Information über das Nichteingreifen der Garantie und über die voraussichtlichen durch die Instandsetzung entstehenden Kosten die Ausführung der Instandsetzung wünscht, hat sie zusätzlich die Kosten für die Ersatzteile und die Arbeitskosten zu tragen. Hat das Produkt den Mangel nicht bereits bei Auslieferung aufgewiesen, entscheidet Jeremias im Einzelfall, ob eine Beseitigung auf dem Kulanzweg vorgenommen wird. Einen Rechtsanspruch auf Mängelbeseitigung hat die Fachfirma/- händler in diesem Fall nicht.

VII. Gesetzliche Rechte

Dem Verbraucher stehen neben den Rechten aus der Garantie die gesetzlichen Rechte zu. Diese für die Fachfirma/-händler unter Umständen günstigeren Rechte werden durch die Garantie nicht eingeschränkt. Die Garantie lässt ebenfalls die Rechte des Verbrauchers gegenüber der Fachfirma/ -händler unberührt.

Industrielle Quellen
Chemische Reinigungen Trichlorethylen, Tetrachlorethylen, fluorierte Kohlenwasserstoffe
Entfettungsbäder Perchlorethylen, Trichlorethylen, Methylenchlorid
Druckereien Trichlorethylen
Kältemaschinen Methylchlorid, Trichlorflourmethan, Dichlordifluormethan/td>
Quellen im Haushalt
Reinigungs- und Entfettungsmittel (Waschmittel, Haarsprays) Perchlorethylen, Methylchloroform,Trichlorethylen, Methylenchlorid, Tetrachlorkohlenstoff, Salzsäure
Hobbyräume
Lösungsmittel und Verdünner Verschiedene chlorierte Kohlenwasserstoffe
Sprühdosen Chlor- fluorierte Kohlenwasserstoffe (Frigene)

VIII. Vor der Montage: WICHTIGE HINWEISE! Vergewissern Sie sich, dass die Umgebungs- und Verbrennungsluft nicht durch chlorierte Kohlenwasserstoffe verunreinigt ist. Quellen für chlorierte Kohlenwasserstoffe sind z.B.:

  1. Bei Holzverfeuerung ist darauf zu achten, dass nur naturbelassenes Holz ohne Anstriche und Imprägnierungen etc. verbrannt wird. Bitte achten Sie darauf, dass das naturbelassene Holz min. 2-3 Jahre abgelagert wurde und eine Rest- feuchte von 20% nicht überschritten wird. Bitte beachten sie dazu auch die Vorgaben der Feuerstättenhersteller und deren Montage- und Betriebsanleitungen.
  2. Es dürfen keine Pressspanplatten, kein Hausmüll etc. verbrannt werden.
  3. Vermeiden Sie unbedingt, dass die Bauteile mit ferritischem oder minder- wertigem Metall in Kontakt geraten.
  4. Behandeln Sie die Einzelelemente mit großer Sorgfalt, dazu gehört vor allem:

  5. - Geeigneter Lagerplatz auf der Baustelle
    - Bauteile liegend lagern bzw. vor dem Umfallen schützen
    - Auspacken der Einzelteile erst direkt vor dem Aufbau
    - Ständiger Schutz der Elemente vor Funkenflug und Verschmutzung

    IX. Erfüllungsort

    Gerichtsstand und anwendbares Recht Auf diese Garantie findet deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechtsübereinkommens (CISG) vom 11. April 1980 Anwendung. Erfüllungsort für die Verpflichtungen aus dieser Garantie ist Wassertrüdingen, Deutschland. Soweit zulässig ist Gerichtsstand Ansbach, Deutschland.
    Jeremias GmbH
    Opfenrieder Str. 12
    91717 Wassertrüdingen Deutschland


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